DSGVO-Praxis – Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten richtig erstellen

Veranstalter
Cyber Akademie
Datum
24.03.2020
Veranstaltungsort
Tagungshotel München Details beim Anbieter
München
Deutschland
Beschreibung

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat in Art. 5 Abs. 2 DSGVO festgelegt, dass jeder Verantwortliche eine Rechenschaftspflicht hat und nachweisen muss, dass die gesetzlichen Anforderungen des Datenschutzrechtes eingehalten werden. Um entsprechende Nachweise erbringen zu können, ist es notwendig, umfangreicher als nach dem alten Datenschutzrecht Maßnahmen zum Datenschutz zu dokumentieren. In dem Seminar werden insbesondere die Dokumentationspflichten nach Art. 30 DSGVO vorgestellt und im Detail erörtert. Neben der Strukturierung der Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten werden beispielhaft konkrete Situationen in Unternehmen und Behörden besprochen und deren Umsetzung in einer Dokumentation aufgezeigt. Ein unvollständiges oder gar fehlendes Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten ist gemäß Art. 83 Abs. 1 DSGVO ein Bußgeldtatbestand, der Geldbußen von bis zu 10 Mio. Euro oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 2 % des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes nach sich ziehen kann. Bei Datenschutzverstößen ist zu erwarten, dass die Datenschutzaufsichtsbehörde als Erstes das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten abfordert. Hier ist auch zu beobachten, dass die Aufsichtsbehörden zunehmend Wert auf Prozessbeschreibungen in den Verzeichnissen der Verarbeitungstätigkeiten Wert legen.