Controller Institut

Software Beratung Bildung
Corporate Governance
Risikomanagement
Internes Kontrollsystem (IKS)

Wissenschaft und Praxis
Das Controller Institut zeichnet sich durch starke wissenschaftliche Wurzeln aus, die sich durch die enge Kooperation mit der WU Wien zeigen. Vor allem aber ist das Controller Institut selbst als wissenschaftlicher Verein tätig und kann mittlerweile auf mehr als 500 Mitgliedsunternehmen zählen. Der Verein fördert die Forschung, Lehre und Ausbildung auf den Gebieten Controlling, Risikomanagement, Corporate Finance, Accounting sowie Management und Führungskräfte-Entwicklung.
www.controller-institut.at 

Mit dem Partnerunternehmen Contrast Management-Consulting besteht ein Wissensverbund, der aktuelle Trends der Praxis eng mit den Ausbildungsinhalten verbindet.
www.contrast-consulting.com 

Akademisierung
Die Programme des Controller Instituts weisen eine hohe Qualität auf. Dies wird dadurch unterstrichen, dass manche Lehrgänge für akademische Programme an Universitäten anrechenbar sind. Konsequenz daraus ist die Vergabe von ECTS-Punkten, die den akademischen Wert der Ausbildungen darstellen.

Internationalisierung
Die Partnerschaft mit dem amerikanischen Institute of Management Accountants (IMA) und die Gründung des IMA-Chapters für Österreich und Osteuropa öffnet sich das Controller Institut dem internationalen Controlling. Aktuell bietet das Controller Institut drei besonders relevante internationale Abschlüsse an: MBA, CMA, CFA.
www.imanet.org 

Das Controller Institut ist auch im Vorstand der International Group of Controlling (IGC) vertreten, die sich für die Profilierung, Vereinheitlichung und Internationalisierung des Berufsbildes der Controller und für einheitliche Qualitätsstandards in der Controlling-Ausbildung engagiert.
www.igc-controlling.org

Corporate Governance

Das Modul Konzernrechnungswesen, -abschlussprüfung und Corporate Governance gibt Ihnen einen Überblick über interne Kontrollen, Risikomanagement und Corporate Governance in Unternehmen. Anhand von Beispielen werden die Zusammenhänge dieser Themen zur Rechnungslegung erarbeitet. Ein weiterer wesentlicher Teil in der Organisation des Konzernrechnungswesens stellen der Abschlussprozess und die Abschlussprüfung dar. Sie erfahren, wie ein erfolgreiches Financial Reporting funktioniert, wie Sie sich auf das Enforcement vorbereiten und wie das interne und externe Rechnungswesen integriert werden können.

Das umfassende Modul ist wie folgt aufgebaut:

Tag 1: Internes Kontrollsystem/Risikomanagement und Corporate Governance

  • Aufgaben und Abgrenzung von IKS, Risikomanagement und Corporate Governance sowie Anforderungen an deren Umsetzung
  • Organisation und Stellung im Unternehmen
  • Auswirkungen auf die Unternehmen, insbesondere auf Rechnungslegungsprozesse
  • Diskussion verschiedener Themen wie z.B. Transaktionen mit nahe stehenden Personen, Corporate Governance Berichte
  • Aufgaben und Stellung der Internen Revision
  • Zusammenarbeit der Internen Revision mit Rechnungswesen und Abschlussprüfung

 

 Tag 2: Abschlussprozess und Abschlussprüfung

  • Grundsätze für ein erfolgreiches Financial Reporting
  • Interne Kontrollen über die Finanzberichterstattung:
  • Design
  • Dokumentation
  • Prüfung
  • Integration des internen und externen Rechnungswesens
  • Praxisbericht von einem Fast Close-Projekt
  • Konzernabschlussprüfung: Effizienz und Qualität
  • Erste Erfahrungen mit dem Enforcement aus Unternehmenssicht
  • Gut vorbereitet auf das Enforcement

 

Teilnehmerkreis:

Dieses Modul ist Teil des Lehrgangs Certified Group Accountant und auch einzeln buchbar. Es richtet sich an Leiter der Abteilungen Rechnungswesen und Finanzen und an Mitarbeiter dieser Abteilungen, die nach IFRS berichten. Ebenso Teil der Zielgruppe sind Teilnehmer, die konzerninterne Umstrukturierungen im Finanzbereich managen und Mitarbeiter aus dem Finanz-, Rechnungswesen und Controlling, die sich im Bereich des Konzernrechnungswesens weiterbilden wollen.

Trainer:

Mag. Werner Fleischer, Mitglied der Geschäftsführung der VERBUND Trading GmbH
Mag. Dr. Harald Hauer, MBA, FRM, Sachgebietsleiter Versicherungen VERBUND Services GmbH

Datum: 02.12.2016 - 03.12.2016
Veranstaltungsort: Seminarhotel & Palais Strudlhof, 1090 Wien, Österreich

Risikomanagement

Eine wesentliche Herausforderung im Risikomanagement bleibt der Ausbau zu einem entscheidungsrelevanten Steuerungsinstrument. Viele Unternehmen haben mittlerweile ihre „Hausaufgaben“ gemacht – Prozesse implementiert, Berichte aussagekräftiger gestaltet. Was oft noch fehlt, ist die Integration in die Unternehmenssteuerung – Strategie, Controlling, finanzielle Zielsysteme und somit die Steuerung des Geschäfts (auch) unter expliziter Berücksichtigung von Risikoaspekten.

Ein neuer interessanter Aspekt ist die „Psycho-Logik“  im Risikomanagement. Im Umgang mit den Stakeholdern  muss  der  Risikomanager darüber hinaus nicht nur berücksichtigen, was gesagt wird (sprich die identifizierten Risiken und deren Bewertung), sondern auch, welche Informationen, Interessen und Persönlichkeiten die Risikoinformation beeinflussen. Folgende Fragestellungen sind dabei interessant:

  • Wer berichtet welches Risiko und warum tut er das?
  • Wer berichtet welches Risiko nicht und warum tut er das nicht?
  • Wer bewertet welches Risiko wie und warum bewertet er es so?

 

Um in Zukunft erfolgreich zu sein, ist es wichtig,  hohe  Fachkompetenz  im  Risikomanagement  mit  entsprechender  sozialer  Kompetenz zu verbinden. An genau dieser Schnittstelle setzen die Weiterbildungsmöglichkeiten des Controller-Instituts im Bereich Risikomanagement an.

Die Forderung nach einem unternehmensweiten Risikomanagement ist heute aktueller denn je. Der Lehrgang Certified Corporate Risk Manager vermittelt praxisorientierte Ansätze zu Identifikation, Bewertung und Steuerung der relevanten Risiken im Unternehmen; im Fokus steht dabei die Integration des Risikomanagements in die Steuerungs- und Planungssysteme eines Unternehmens. Sie lernen die Einsatzmöglichkeiten der Instrumente zur Risikosteuerung in einem unternehmensweiten Kontext und die heutigen Anforderungen an die Rolle des Risikomanagers als Verantwortlichen für den Risikomanagement- Prozess kennen. Durch die Bearbeitung einer umfassenden Fallstudie wird der Wissenstransfer in die Praxis unterstützt.

Das Programm unterstützt Sie bei der Verbesserung der Transparenz in Ihrem Unternehmen durch ein vorausschauendes Risikomanagement im unternehmensweiten Kontext, vermittelt Ihnen praxisorientierte Instrumente zur Identifikation und Bewertung von Risiken, ermöglicht es Ihnen, Zins- und Währungsrisiken, Preisrisiken, Projektrisiken sowie strategische Risiken erfolgreich zu managen, unterstützt Sie bei der Integration des Risikomanagements in eine wertorientierte Unternehmenssteuerung, in die Planung und in das Berichtswesen, zeigt Ihnen Möglichkeiten für die Optimierung sowie die zeitnahe Berücksichtigung Ihres Risiko-Chancen-Profils auf.

Zur Vermittlung der Inhalte des Lehrgangs werden folgende didaktische Methoden von erfahrenen Vortragenden aus der Praxis eingesetzt:

  • Vorträge und Diskussionen
  • Best-Practice-Beispiele
  • Laufende Fallstudienarbeit in Kleingruppen und zahlreiche Workshops
  • Modulübergreifendes EDV-gestütztes Fallbeispiel

 

Der Lehrgang besteht aus sechs auch einzeln buchbaren Kernmodulen zu insgesamt 13 Ausbildungstagen sowie aus drei eintägigen Vertiefungsmodulen, aus denen eines verpflichtend zu wählen ist:

  • Management von Compliance-Risiken
  • Risikomanagement und Interne Revision
  • Personalrisikomanagement

 

Darüber hinaus umfasst der Lehrgang die kostenlose Teilnahme am Workshop „BI-Tools im Risikomanagement“, der am 22.04.2016 stattfindet.

Der Lehrgang schließt mit einer Fallstudie ab, die es vor einer Kommission zu verteidigen gilt. Nach positivem Abschluss erhalten die Teilnehmer das Diplom „Certified Corporate Risk Manager“ des Controller Institut.

Lehrgangsleitung: Dr. Karin Exner, Contrast Management-Consulting
Lehrgangsstart: 19.11.2015
Veranstaltungsort: Seminarhotel & Palais Strudlhof, 1090 Wien, Österreich

Internes Kontrollsystem (IKS)

Ein IKS gewährleistet die Ordnungsmäßigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der internen Abläufe und bietet dem Management eine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Zudem sind insbesondere Kapitalgesellschaften per Gesetz zur Einführung eines adäquaten IKS verpflichtet. In diesem Seminar erhalten Sie alle erforderlichen Kenntnisse zum Aufbau eines IKS.

Das umfassende Seminar ist wie folgt aufgebaut:

  • IKS - ein Element der Corporate Governance
  • Begriffsbestimmung und Abgrenzung
  • Anforderungen an ein IKS
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Aufbau eines IKS
  • Elemente eines IKS
  • Nutzen & Mehrwert des IKS
  • Ausgestaltung eines IKS
  • Arten der Kontrollen (IT versus manuell)
  • Ausgelagerte Funktionen
  • Implementierung eines IKS
  • Rahmenkonzepte (COSO I, COSO II etc.)
  • Planung und Analyse
  • Design & Implementierung
  • Dokumentation
  • Testing & Mängelbehebung
  • Bericht & Monitoring

 

Zusätzlich findet am Folgetag ein IKS Praxistag statt. An diesem werden die Methoden und Modelle anhand von konkreten Praxisbeispielen für spezifische Prozesse dargestellt und diskutiert. Die Referenten gehen hier auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer besonders ein. Das Seminar und der Praxistag sind sowohl einzeln als auch gemeinsam zum Kombi-Preis buchbar.

Trainer:
Mag. Markus Hölzl, CFE, CIA Ernst & Young Advisory GmbH
MMag. Norbert Schmauzer, StB UNIQUA Insurance Group AG

Datum: Seminar 17.03.2016 | Praxistag 18.03.2016
Veranstaltungsort: Seminarhotel & Palais Strudlhof, 1090 Wien, Österreich

Neue Perspektiven im Risikomanagement

Dr. Karin Exner ist Head of Risk and Opportunity Management bei der Kapsch TrafficCom AG und Leiterin des Lehrgangs Certified Corporate Risk Manager.

 

Controller Institut: Welche Trends und Herausforderungen sehen Sie für 2015 in Ihrem Fachgebiet?

Karin Exner: Wesentliche Herausforderung im Risk Management bleibt der Ausbau zu einem entscheidungsrelevanten Steuerungsinstrument. Viele Unternehmen haben mittlerweile ihre „Hausaufgaben“ im Risk Management gemacht, Prozesse implementiert und Berichte aussagekräftiger gemacht. Was oft noch fehlt, ist die Integration in die Unternehmenssteuerung – Strategie, Controlling, finanzielle Zielsysteme, und somit die Steuerung des Geschäfts unter expliziter Berücksichtigung von Risikoaspekten.

Controller Institut: Womit beschäftigen Sie sich aktuell am intensivsten?

Karin Exner: Was mich in den letzten Jahren besonders beschäftigt hat, ist die „Psychologik“ im Risikomanagement. Im Umgang mit den Stakeholdern muss der Risikomanager nicht nur berücksichtigen, was gesagt wird, sondern auch, welche Informationen, Interessen und Persönlichkeiten die Risikoinformation beeinflussen.

Dabei stellen sich Fragen wie: Wer berichtet welches Risiko und warum? Oder im Umkehrschluss: Wer berichtet welche Risiken nicht und warum nicht? Und wie werden diese Risiken bewertet?

Wir haben, um Risikomanager auf diese Fragen vorzubereiten, das neue Modul „Psycho-Logik im Risikomanagement – Gesprächsführung im Risikomanagement“ im Lehrgang Certified Corporate Risk Manager integriert. Dafür konnten wir Professor. Johannes Steyrer von der WU Wien gewinnen.

Controller Institut: Welche Kompetenzen sind aus Ihrer Sicht entscheidend, um in Zukunft anschlussfähig zu bleiben und erfolgreich zu sein?

Karin Exner: Wichtig ist, hohe Fachkompetenz im Risikomanagement mit entsprechender sozialer Kompetenz zu verbinden.

Controller Institut: Warum empfehlen Sie den Lehrgang Risikomanagement weiter?

Karin Exner: Im Lehrgang vermitteln hochkarätige Vortragende praxisorientiert alle Schritte des Risikomanagementprozesses, beleuchten die Integration von Risikomanagement, Unternehmenssteuerung und Controlling, und stellen Risikomanagement-Instrumente vor. Das neue Modul von Prof. Steyrer „Gesprächsführung im Risikomanagement“ vermittelt die wissenschaftlichen Grundlagen sowie Praxisbeispiele, die für die sozialen Fähigkeiten des Risikomanagers wesentliche Impulse geben. Die Fallstudie zur Evaluierung hilft das Wissen zu vertiefen und im Team mit anderen Lehrgangsteilnehmern das Erlernte in der Praxis anzuwenden. Nicht zuletzt ist der Lehrgang eine Plattform zum Networking mit anderen Risikomanagern.

Controller Institut: Was begeistert Sie an Ihrer Aufgabe als Lehrgangsleiterin?

Karin Exner: Ich finde es besonders spannend, den Lehrgang laufend aktuell und für die Teilnehmer – und auch für die Vortragenden – interessant zu halten.


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